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14 Dezember 2017

Twist Stirnband im Perlmuster

Ihr kennts ja schon, jeden Winter MUSS ich mir eine neue Kopfbedeckung häkeln oder stricken. Letztes Jahr wars die gestrickte Wellenmütze, die Jahre davor meistens Boshis. Dieses Jahr hab ich es endlich geschafft ein neues Stirnband zu stricken. Stirnbänder haben ja den Vorteil, dass sie die Frisur nur minimal ruinieren. Der Pony wird zwar immer noch platt gedrückt, aber immerhin bleibt der Rest verschont. Außerdem bilde ich mir ein Stirnbänder würden auf meinen flutschigen Haaren besser halten. Ich hab sehr weiches Haar und mir schiebt es die Mütze regelmäßig nach oben, bis ich aussehe, als wäre ich im Cast von Schneewittchen einer der Zwerge mit Zipfelmütze. Das passiert bei einem Stirnband nicht ganz so leicht, das wird ja auch vom Zopf oder Knoten am hoch rutschen gehindert. Stabilere Substanz also. Das Stirnband hier hab ich nach der Anleitung von diesem Video gestrickt. Ich hab euch ja schon im Beitrag zum gestrickten Babyjäckchen erklärt, wie gut ich Strickvideos finde. Warum es sich schwer machen, wenn man es vorgemacht bekommen kann? Allerdings ist man auch dann nicht vor blöden Fehlern gefeit. Ich hab natürlich über die Stelle weg gespult, wo erklärt wird, wieviel Maschen man aufnehmen soll. Ich hab schließlich mit dünneren Garn gestrickt als im Video und mit anderen Nadeln und daher einfach ausprobiert, bis mir die Breite gefallen hat.



Dumm nur, wenn das eine ungerade Maschenanzahl von 19 Maschen ist. Und mir erst direkt beim Twist (der ja eigentlich nur ein Zopf über die gesamte Breite ist) auffällt, dass das dann nicht richtig aufgeht und man plötzlich zwei linke Maschen nebeneinander hat, statt wie beim Perlmuster vorgesehen immer rechte und linke Masche nebeneinander. Tja, da hat kein Weg mehr am Aufribbeln vorbei geführt. Aber ich weiß auch nicht, ob im Video überhaupt gesagt wird, dass es eine gerade Anzahl sein muss. Egal, ich hab also 18 Maschen aufgenommen und mich gefreut, dass es dann aufgegangen ist.

Die Randmaschen die hier verwendet werden finde ich super, denn sie sind dehnbar und sehen ein bisschen aus wie geflochten. Und einfach sind sie noch dazu, einfach die erste abheben, und die letzte rechts stricken.


Das Perlmuster ist auch sehr hübsch, vor allem wenn es so eng gestrickt wird, dann ist es auch gut luftundurchlässig, was ja für eine winterliche Kopfbedeckung von Vorteil ist. Damit das Stirnband aber so richtig winddicht wird, hab ich es wie immer gefüttert. (Hier hab ich euch gezeigt, wie ich das mache und als Bonus könnt ihr mal sehen wie sich meine Blog Fotos in den letzten 4 Jahren weiter entwickelt haben, haha).


Weil ich bei mit Fleece gefütterten Mützen und Stirnbändern aber nicht nur platt gedrückte, sondern auch abstehende, elektrische Haare bekommen hab (nein das ist kein Widerspruch), hab ich dieses mal mit Sweat gefüttert und die kuschelige Seite nach innen gepackt, sodass ich nicht aussehe wie Albert Einstein, sobald das Stirnband abgezogen ist.

Was ich bei meinen letztjährigen Mützen immer etwas schade fand: die Wolle hat geflust oder ist langsam verfilzt, das sah dann nach einigen Saisons einfach nicht mehr so schön aus wie am Anfang.

Deswegen wollte ich unbedingt mal Jersey Garn probieren. Ich hab bei Stoff und Stil das Cotton Tube Light Garn bestellt, das von der Haptik eher wie ganz leichte dünne Zpaghetti ist, und deshalb, so meine Hoffnung, nicht so schnell flust und fusselig wird.

Und wie ihr auf den Bildern seht wurde das Stirnband schon letzte Woche zum Saisonauftakt getragen. Zwar nicht auf der Piste (da wärmt mich mein Helm) aber drum herum hat es mein Haupt schön kuschelig warm vor der Kälte geschützt.

Und auf Instagram konntet ihr auch schon einen Sneek Peek auf das gute Stück erhaschen (wer gewischt hat ;-)), denn bei der Winterwanderung am Wochenende hat es ebenfalls gute Dienste geleistet. Merkt man, dass ich Schnee liebe und die Kälte mir nichts ausmacht (solange ich mich bewegen kann und nicht im Schneesturm auf den Zug warten muss, haha)?

Wie ist das bei euch? Eher Mützen oder Stirnband Fans? Und habt ihr gute Tipps für "unfusselige" Wolle? Passiert euch das auch, dass die Mützen nach einiger Zeit so flusig werden? Ich bin gespannt auf eure Tipps!

Bis bald,
eure Nina

Verlinkt bei RUMS, LiebsteMaschen

3 Kommentare:

  1. Liebe Nina,

    ich lese schon ein paar Jahre still mit und freue mich über alle Deine Blogposts.
    Schöne Sachen nähst Du und tolle Tipps hast Du parat.

    Eine Wolle, die wirklich lange schön und unfuselig und ohne Wollnoppen und auch noch in Form bleibt, ist die Merinowolle Siena vom Wollerödel. Kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen.

    Deine beschenkten Freunde werden also lange Freude haben am Babyjäckchen.

    Viele Grüße vom Fuße des Schauinsland,

    Martina

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  2. Hallo Nina,
    hihi, ich stricke oder häckle auch am liebsten im Winter! Das Stirnband ist perfekt ! Gefällt mir sehr gut! Genau das was ich gerade suche! Und ich liebe Perlmuster! Hab diesen Winter für meinen Kleinen eine Decke mit Maxigarn und Stricknadeln in Gr. 20 (ahhhhh) im Perlmuster gestrickt! Das war fast als hätte man Besenstiele in der Hand!
    Liebe Grüße,
    Sandra

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  3. Wow, superschönes Stirnband, gefällt mir richtig gut!
    Ich mag gerade den Dreh, der macht es echt besonders ;)
    Ganz liebe Grüße
    Sandra von Lieblingslife

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