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18 Kleid Jessy mit Blumenmuster {La Maison Victor}

Wenn man sich meinen Blog so im Laufe der Zeit anschaut, dann sind 2 Sachen klar: Ich nähe gerne Stoffe mit Blumenmuster und ich nähe gerne immer wieder die gleichen Schnitte. Daher ist dieses letzte Projekt wenig überraschend. Es ist ein Kleid Jessy (La Maison Victor 6/2016), das ich schon 2 mal genäht habe. Das erste war ja ein ziemlicher Reinfall aber mit einer kleinen Änderung beim zweiten hat es sich zu meinem liebsten Kleiderschnitt für Crêpestoffe entwickelt. Sieht schick, aber nicht zu schick aus, kann auf Hochzeiten, Taufen, Parties, aber auch zur Arbeit oder auf Konferenzen getragen werden, der perfekte Allrounder eben. Den Stoff hab ich von meiner Freundin Bibi geschenkt bekommen, die ihn wiederum von einer anderen Freundin bekommen hat. Ich hab mich wahnsinnig gefreut, weil der so super schön ist, ich konnte es kaum glauben, dass gleich zwei Personen ihn nicht haben wollten. Vor allem, weil ich dann von Bibis Freundin gelernt habe, dass dieser Stoff ein "Kofferstoff" ist. Kennt ihr auch nicht? Anscheinend ist das Stoff, den man in den Koffer packen kann und der dann genauso wieder rauskommt. Und das trifft hier absolut zu. Dieser Stoff hält keine einzige Falte, sowas liebe ich ja, denn ganz ehrlich, wer bügelt schon gerne? Ich bin wirklich kein Freund von Viskose(jersey), den man nur schief anguckt und er kriegt Falten. 

Aber ich war am Anfang auch etwas überfordert, was ich draus machen soll. Aufgrund der Kofferstoffeigenschaft hab ich zuerst an eine sommerliche Hose gedacht, das dann aber doch wieder verworfen. Die Farben sind ein bisschen herbstlich, deswegen hab ich eine Langarmbluse in Erwägung gezogen. Aber Blusen ziehe ich einfach nicht so häufig an, meistens bin ich Frostbeule im Herbst schon in Strickpullis zu finden. Also, lieber auf Altbewährtes setzen, im Sommer liebe ich Kleider und Röcke und mit der letzten Jessy bin ich immer noch sehr zufrieden. Es gibt nicht viel zu erzählen, alles Wichtige zum Schnitt und den Änderungen findet ihr im letzten Jessy Beitrag.



Aber, was ich unbedingt betonen muss, für alle, die es noch nicht wissen: man kann sich jetzt super viele La Maison Victor Schnittmuster kostenlos auf der belgischen Seite Femmes d'aujourd'hui  herunterladen. Wie genial ist das bitte?



13 Kleid Stacey

Ich hab zwar nicht „offiziell“ beim Weihnachtskleid-Sew-Along vom MeMadeMittwoch mitgemacht, aber ich hab immer fleißig eure Beiträge gelesen und mich inspirieren lassen und bin jetzt doch ganz am Ende noch schnell das erste Mal dabei. Bei Sew-Alongs hab ich tatsächlich noch nie mitgemacht, weil mich der fixe Zeitplan eher stresst als motiviert. Das ist bei vielen Leuten anders und das ist auch gut so, denn mitlesen ist für mich auch super. Aber ich brauche beim Nähen die komplette Freiheit um kreativ sein zu können. Oftmals hab ich aber doch feste Events im Auge zu denen ich mir gerne was nähen möchte (das Hochzeitsgastkleid von diesem Jahr zum Beispiel) und sogar das finde ich extrem einschränkend. Ich raff mich dann aber doch kurz vorher auf und es klappt. Und dieses Jahr wollte ich auch wiiiiirklich ein neues Kleid, das ich an Weihnachten tragen kann, das aber nicht zu weihnachtlich ist und auch für den Rest des Herbsts und Winters gut passt. Und für unsere Weihnachtsfeier, die endlich nach 3 Jahren wieder stattfinden kann. Ich werds aber nicht dazu anziehen, denn die Feier findet teilweise draußen statt und da ist es bei den aktuellen Minusgraden keine Option in Strumpfhosen aufzutauchen (was ich beim Fotografieren gemerkt habe, das musste zackig gehen). Also schon in Strumpfhosen, aber dann mit ner Jeans obendrüber, haha. Egal, an Weihnachten selbst soll es wärmer und mehr drinnen sein.

Ich hab einen einfachen schlichten Schnitt gewählt, Stacey von Pattydoo, aber um es mir nicht zu einfach zu machen hab ich Karostoff ausgesucht, den ich schon seit mindestens 2 Jahren im Schrank liegen habe (glaube von Stoff und Stil, bin aber nicht mehr sicher und der ist eh schon lange nicht mehr verfügbar) und hab eine Silhouette gewählt, die für mich nicht alltäglich ist.



16 Hochzeitsgastkleid mit Blumenmuster

Die Hochzeitssaison hat begonnen! Ok, die erste Hochzeit ist rum und die zweite kommt im Juli. Aber hey, immerhin genug Hochzeiten, dass sich das Nähen von einem neuen Hochzeitsgastkleid gelohnt hat. Seit ich diesen Stoff vor ziemlich genau 5 Jahren in Madrid (ziemlich sicher bei Ribes y Casals) gekauft habe (wo ich im Rahmen einer anderen Hochzeit eingeladen war), hat er darauf gewartet genau dieses Kleid zu werden. Ich hab damals ja meine ersten Kleider aus Webware genäht – das Lilou Kleid und mein Kleid nach einem extra für mich angefertigten Maßschnitt. Beide hab ich blöderweise aus leicht dehnbarer Webware genäht, sodass ich richtig viel anpassen musste. Und im Mai 2017 hab ich diesen tollen, absolut gar nicht dehnbaren, echt steifen Satinstoff gefunden und wollte es direkt nochmal probieren. Hat jetzt nur 5 Jahre gedauert, aber da isses. Das Kleid, das ich mir genauso vorgestellt habe, eine Kombination aus dem Lilou Rock und meinem Maßschnitt-Oberteil! Ich wollte unbedingt eines mit einem richtig schön abstehenden Rock (ich wurde auch schon gefragt, ob da ein Petticoat drunter ist, aber nein, der Stoff hat einfach von alleine so viel Stand). Ich hab mir eine ganze Pinterest Pinnwand mit Inspirationskleidern angelegt, und ich finde meins reiht sich da wirklich gut ein.





3 Burda Dirndl {Gast Post}

Letztes Jahr hat meine Mama so ein tolles Dirndl genäht, und ich hab sie natürlich sofort überredet es auf dem Blog zu zeigen! "Sofort" übersetzt sich hier übrigens zu "ein dreiviertel Jahr später", weil dann passts ja besser zur Jahreszeit...
Ich bin ganz motiviert von ihrem schönen Dirndl und irgendwann wird es auch eins für mich geben, denn ich finde die so toll. Blöd nur, dass hier in Südbaden so wenig Gelegenheiten zum Dirndl tragen aufkommen, sodass der Drang bisher noch nicht so groß war 😉

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Es passierte im Frühjahr vor einem Jahr. Wir waren zum Geburtstag eines lieben Freundes eingeladen, bei dem als Dresscode „Dirndl oder Tracht“ möglich war. Dirndl war seit fast 50 Jahren kein Thema mehr für mich gewesen. Als Kind hatte ich ein wunderschönes Dirndl, das ich auch gerne trug, aber als Erwachsenene …?

Bei dem Fest habe ich traumhafte Dirndl in allen möglichen Ausführungen gesehen und nach einem Besuch auf dem Canstatter Wasen war klar: gekaufte Dirndl passen oder gefallen mir nicht oder sie sind sündteuer – aber ich will so eines haben! Also, mit Ninas tatkräftiger Unterstützung ans Werk. Auch hier konnte ich wieder erfahren wie toll Bloggerinnen einander mit Tipps und Tutorials unterstützen. Die Videotutorials von La Bavarese waren Gold wert, das Schnittmuster für das Dirndl 150 von Burda schnell gekauft, zusammengeklebt und vorbereitet.




9 Off-Shoulder-Dress

Ich bin ja eher der praktische Typ. Ich nähe gerne Sachen, die ich brauche, von denen ich weiß, dass sie gut in meinen Kleiderschrank passen, dass sie bequem sind und dass ich sie oft anziehe. Aber ab und an überkommt mich dieses „Haben-will“ Gefühl, wenn ich  schicke Klamotten sehe. So ging’s mir auch bei den gefühlt tausenden Off-Shoulder Kleidern, die mir im Sommer vor der Nase rumgetanzt sind. Angefangen hat es mit dem hübschen schulterfreien Top, dass die Freundin meines Bruders im Urlaub anhatte. Da war ich schon angefixt. Und dann hab ich sie überall gesehen. Die schulterfreien Kleidchen oder Tops, meistens in Blau, manchmal auch gestreift und immer mit hübscher Borte am Volant.

Und dann führt da kein Weg dran vorbei, ich muss das dann auch nähen, sonst geht mir das nicht mehr aus dem Kopf! Und das obwohl ich Off Shoulder echt nicht praktisch oder gemütlich finde und sowas daher bisher nicht meinem Beuteschema entsprach.

Auf der Suche nach einer schönen Borte bin ich bei Stoffliebe in Freiburg vorbei gegangen und hab zwar nicht die Borte gefunden, die ich gesucht habe, aber dafür diesen traumhaften taublenblauen Viskosestoff (der leider schon Falten bekommt, wenn man nur an ihn denkt, geschweige denn ihn anfasst). Er ist nicht so dünn wie normale Viskose, sondern etwas schwerer und somit perfekt für ein Kleid. Leider war er auch nicht ganz billig, weshalb ich ein bisschen an der Länge gespart habe (meine Rechnung: Knie bis Schulter: 70 cm, Volant 20 cm, Bindeband, 5 cm - ok, ein Meter muss reichen).




11 Kleid Jessy Nr 2 {La Maison Victor}

Was passiert, wenn mal ein Kleidungsstück so richtig in die Hose geht, hab ich euch vor kurzem hier erzählt. Zur Erinnerung, beim ersten Versuch waren die Schultern bzw. die Träger zu weit auseinander, der Ausschnitt hat geklafft, und generell war das Ding einfach zu weit. In dem Fall hat das Kleid ja zum Glück eine neue Besitzerin bekommen. (Wie übrigens auch schon bei diesem Pulli geschehen, der zu klein war. Ihr seht es lohnt sich mit mir befreundet zu sein, haha. Zumindest wenn die Failrate so bleibt). Auf jeden Fall wollte ich nicht ganz bei diesem Schnittmuster aufgeben und hatte ja auch noch einen wunderschönen Crêpestoff, ebenfalls von Stoff und Stil aus München, der für ein zweites Kleid vorgesehen war. Nach ein paar Monaten Ruhepause hab ich der Jessy also nochmal eine Chance gegeben.
Ich hab das Probeoberteil, das ich schon für das erste Kleid gemacht habe solange angepasst bis es nicht mehr ganz so super weit saß, ich mich aber trotzdem noch drin bewegen konnte: ich hab jeweils vorne und hinten in der Mitte 4(!) cm rausgenomnen, insgesamt die Weite also um 8 cm reduziert. An den Seiten hab ich auch nochmal zur Taille hin etwas abgeschrägt, wahrscheinlich ca 4 cm.
 



6 Kleid Jessy {La Maison Victor}

Viele von euch LeserInnen, die oft hier vorbeischauen oder vielleicht einfach nur über Google hier gelandet sind, könnten den Eindruck haben, dass alles, was ich nähe, immer super wird. Ich zeige hier schöne Kleidungsstücke, mäkle ab und zu über kleine Unperfektheiten oder Fehlerchen, die ich beim nächsten Mal besser machen will. Dass hier aber oft genug Sachen in einer Kiste der Schande enden, weil sie überhaupt nicht passen, der Stoff so schwierig zu vernähen war, dass ich aufgegeben habe oder mir die Farbe an mir gar nicht gefällt, kann schon mal unter den Tisch fallen. Ich finde es aber wichtig zu betonen: nicht alles, was ich anfange, klappt, nicht alles, was fertig wird, sieht gut aus und darf auf den Blog. Nähen ist ein Hobby, dass sehr viel Geduld erfordert und eine hohe Frustrationsgrenze. Bei dem Kleid, das ich euch heute zeige war die Frustration besonders hoch. Warum es sich manchmal lohnt die Flinte nicht direkt ins Korn zu werfen, wie das Kleid trotzdem fertig wurde und jetzt nicht an mir sondern an meiner lieben Freundin Bibi von mississbibi.com gezeigt wird, muss ich euch jetzt mal genauer erzählen.





7 Bohemian Summer in Bali

Dieses Kleid war wohl Schicksal. Als ich im März in Weil am Rhein beim Stoffmarkt war, ist mir dieser Stoff auf dem Coupon Tisch in die Hände gefallen. Die Farben und das Muster haben mich sofort dieses Kleid vor Augen sehen lassen und ich wusste: das passt doch perfekt zu unserem anstehenden Urlaub auf Bali im Mai. Stoff eingepackt - und dann zuhause rum liegen lassen. Da war ja noch der eher ungeplante Urlaub vor dem Urlaub in Dubai gewesen und ein paar andere unvorhergesehene Wochenendaktivitäten und schon wurde die Zeit knapp. Ich hab also in meinem Kopf aufgegeben, mein Motto dieses Jahr ist nämlich Entschleunigung und das beinhaltet auch spontanen, eher stressigen Nähplänen, auch bekannt als "fixe Ideen", nicht nachzugeben. Ich hab also versucht mit mir im Reinen zu sein, den Stoff nicht mehr anzuschauen und einfach zu akzeptieren, dass es doch kein Bali Kleid geben würde. Aber dann kam Bibi zu Besuch und ich hab tatsächlich das ganze Kleid an dem Wochenende vor dem Urlaub genäht, an dem ich a) insgesamt 6 Leute als Übernachtungsgäste hatte, b) eine Geburtstagsfeier zuhause geschmissen haben und c) meine Eltern zu Besuch waren. (Bitte denkt jetzt nicht ich war ein schlechter Gastgeber, haha. Ich bin nur gut im Pausen nutzen 😛).



10 Graues Langarm-Shirt mit Knopfleiste

Könnt ihr euch vorstellen, dass ich 40 Minuten vor der Knöpfewand im Karstadt in Freiburg stand und nicht wahrhaben wollte, dass es keine kleinen grauen Knöpfe dort gibt? Immer wieder hab ich kleine Röllchen rausgezogen auf mein Shirt gekippt und geguckt, ob sie nicht doch zu meinem neuen (fast) fertigen Knopfleistenshirt passen. Die Frau neben mir hat auch schon ganz entnervt geseufzt und ihre Knöpfe hin und her gedreht. Ich meinte dann nur „Knöpfe suchen ist doch das Schlimmste, oder?“. Und sie hat ganz bekräftigend genickt und voller Inbrunst gesagt: „Schrecklich!“. Immerhin waren wir in unserem Leid vereint ;-). 
Da ihr aber Knöpfe an meinem neuen Shirt seht und sie sogar passen, wisst ihr nun schon, dass ich doch fündig geworden bin. Und zwar innerhalb von Sekunden, als ich mich dann doch durchgerungen habe, und noch bei „Bärbels Nähstube“ geschaut habe. Warum ich da nicht direkt hin bin? Ich war überzeugt, dass es dort keine Knöpfe gibt. Es hat sich aber herausgestellt, dass ich immer, wenn ich in diesem kleinen Lädchen mit der etwas knurrigen Besitzerin war, mit Scheuklappen rumgelaufen bin. Beziehungsweise direkt sowas gefragt habe wie: „Haben sie D-Ringe in Größe 15 mm?“ Und sie hat immer sofort gesagt: „Natürlich, hier bitte“.

Weil ich da bisher so gut bedient wurde, und man selbst die abgefahrensten Sachen finden kann, hätte ich eigentlich sofort hingehen, und mir die 40 Minuten im Karstadt sparen sollen. Ja, hinterher ist man immer schlauer. Ich empfehle also allen aus Freiburg und Umgebung: Egal, was ihr sucht, geht zu Bärbel! Die Knöpfewand war zwar nicht so groß, wie die im Karstadt, aber voll mit sinnvollen Knöpfen. Damit meine ich: keine Kinderknöpfe (Bären, Pilze oder Clowns). Oder Knöpfe die so riesig sind, dass man sich dahinter verstecken kann, aber keinen einzigen Knopf kleiner als 11 mm. Oder 15 verschiedene Sorten von kitschigen Goldknöpfen. Ihr seht, ich habe mich sehr ausgiebig mit der Karstadt-Knopfwand beschäftigt. Mit der von Bärbel nur kurz, denn sie hat mir (wie immer) sofort gezeigt, was ich brauche.





10 Kleid Solange {La Maison Victor}

Ja, das ist wirklich das Kleid Solange aus der La Maison Victor 4/2017. Von dem ursprünglichen Schnittmuster ist zwar nicht mehr viel übrig geblieben und alle, die denken, dass ihr Kleid so aussieht wie meins, wenn sie Solange nähen, werden wahrscheinlich überrascht sein - aber die Basis ist immerhin noch da. Eigentlich wollte ich gar nichts an dem Schnitt ändern, außer ihn vielleicht ein bisschen taillieren. Im Endeffekt ist nun aber der Ausschnitt und die Methode den Reissverschluss einzunähen anders, die Ärmel sind verschwunden, die Länge ist gekürzt und im Taillenbereich wurde relativ viel Stoff weg genommen. Tja, Solange es am Schluss passt, ne ;-)?
Aber zurück auf Anfang: ich hatte im Frühjahr einen Streifensweat (online nicht mehr auffindbar) bei Stoff und Stil bestellt und bin mal wieder auf Isoli reingefallen. Das ist kein richtiger Sweat, sondern eher festerer, nur leicht dehnbarer Strickstoff. Ich hab ehrlich keine Ahnung, wie mir das zweimal passieren konnte, denn das war schon bei diesem grünen Stoff von vor ein paar Jahren der Fall. Nun ja, der ursprüngliche Plan wurde verworfen und der Stoff zu einem Dasein mit unbestimmten Verwendungszweck und unbestimmter Verweildauer in meinem Stoffschrank verurteilt.





10 Bohemian Summer mit Inka Print

Bis vor kurzem dachte ich noch dieser wunderschöne Stoff müsste sich bis nächsten Sommer gedulden, bis mir das perfekte Schnittmuster über den Weg läuft. Kennt ihr das? Manchmal hat man so einen tollen Stoff (hier Inka Print Nr. 271740 von Stoff und Stil) und ist plötzlich zu gehemmt, den Stoff überhaupt nur anzuschneiden? Bei mir lag er im Nähzimmer wochenlang auf der Couch und immer wieder hab ich ihn genommen, an mich dran gehalten, hab den Fall bewundert und jedes Mal wieder weg gelegt, weil ich nicht DAS Schnittmuster dafür hatte. Beim Stöbern auf der schönen Seite von Kreativwölkchen ist mir dann die Bohemian Summer ins Auge gefallen (tolle Expemplare gibt es auch bei Nähbar und Nähwald zu sehen). Der überkreuzte Ausschnitt mit leichter Raffung und die kleinen Flügelärmelchen haben mir super gut gefallen – und dass man mir mit einem gerafften Rock eine Freude macht, wisst ihr nicht erst seit meinem drölfzigsten Skaterdress. Vor allem weil ich in einem Anflug von Geiz (mal wieder) nur 1,5 m bestellt habe. Einen Tellerrock kann ich damit nicht machen, damit war die andere ins Auge gefasste Variante Geschichte. Aber bei so einem querlaufenden Muster tut man sich da wohl auch keinen Gefallen.