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5 Ein Blick hinter die Kulissen {Mein Fotoequipment}

Vor ein paar Wochen habe ich euch einen Einblick in meinen Blogger-Alltag gegeben. Ohne schöne Fotos gäbe es hier keine Beiträge, deswegen ist mir meine Kamera besonders wichtig. Heute erzähl ich euch ein bisschen was über meine kleine Ausrüstung.

Ich hab das Glück, dass mein Papa ein toller Fotograf ist, der mir viele Tipps geben kann und von dem ich schon zwei Kameras und ein Objektiv günstig abkaufen konnte. Und ein weiterer Glücksfall ist natürlich mein Schatz, der ohne zu jammern, Fotosessions mit mir macht, wenn ich ihn brauche. Und wenn es nur darum geht einen Hintergrund an Ort und Stelle zu halten. Sowieso muss ich da jetzt mal kurz loben: egal auf welche verrückten Ideen ich komme (Schneiderpuppen zersägen, Fotoshooting im Schnee, spontan in einen See steigen) er macht bei meinen Blogaktivitäten immer klaglos und tapfer mit (und manchmal, vermute ich, macht es ihm sogar ein klitzekleines bisschen Spaß).


Zurück zu den Fotos: Zuerst habe ich mit einer Canon Eos 400D fotografiert und hab mir nun selbst zu Weihnachten die Eos 600D geschenkt. Zum Glück konnte ich sie wieder günstig von meinem Papa bekommen.
Die 600D hat, neben einem besseren Sensor, ein Schwenkdisplay, sodass man gut Fotos aus allen möglichen Perspektiven machen kann. Mein favorisiertes Blogobjektiv mit dem wunderschönen Bokeh ist das Tamron 28 - 75 mm, das ich über alles liebe! Hier bei Lisa könnt ihr mehr drüber erfahren.


Die Brennweite ist auf der Canon dank Cropfaktor eher 45-120 mm, aber das stört mich nicht so arg, vor allem weil ich jetzt zu Weihnachten noch das Sigma 18-200 mm dazu gekauft habe, das mein Vater auch aussortiert hat. Das wird aber eher mein Urlaubsobjektiv mit dem man auch mal einen weiteren Blickwinkel hat.
Hier auf den Bildern seht ihr den Unterschied zwischen den Brennweiten ganz gut (und ihr könnt die hübsche Terasse inklusive Biomülleimer meiner Eltern bewundern. Aber ein gutes Set wie ich schon letzte Woche festgestellt habe).


Im ersten Jahr hab ich meine Blogfotos vorwiegend mit dem Handy gemacht, was natürlich auch geht, aber es macht doch einen Riesenunterschied, wenn man ein paar mehr Möglichkeiten hat und auch bei schlechteren Bedingungen (Licht, Hintergrund) noch gute Fotos machen kann. Besonders toll finde ich, dass die Bilder im Raw-Format sind, und man so viele Kleinigkeiten super ausbügeln kann. Ich kann euch also nur ans Herz legen, sofern es finanziell möglich ist, eine gute DSLR anzuschaffen. Ich kann es mir inzwischen nicht mehr ohne vorstellen.

Kleidung fotografiere ich vorwiegend draußen, wobei das im Winter echt ungemütlich ist und auch nur am Wochenende möglich, da ich den ganzen Tag arbeite. Auf meinem Balkon kann ich kleinere Gegenstände wie Täschchen fotografieren, das ist leider der einzige Ort in der Wohnung der richtiges Tageslicht abbekommt. Als Hintergründe hab ich mich auch bei Lisa inspirieren lassen und mir einen hellen und einen dunklen Holzhintergrund gebastelt. Aber oft genug hol ich auch Tapetenprobestücke aus dem Baumarkt, die haben so schöne Muster. Mal unaufgeregt, mal ein bisschen spannender, wie man es grade mag. Und die gibt es sogar umsonst, wenn man im Baumarkt nett fragt.

Die hübsche Tasche war auch nochmal eine Investition für sich, aber ich bin sehr glücklich, dass ich das Geld in die Hand genommen habe. Kennt ihr diese typischen Outdoorstyle-Kamerataschen? Die sind ja alle sehr praktisch, aber nicht wirklich ansehnlich. Wie oft hab ich die Jototes Taschen auf diversen Blogs angeschmachtet - ich finde es so toll, dass sie aussehen wie ganz normale Taschen. Meine ist aber auch wirklich praktisch, meine Kamera passt auch mit langem Objektiv super rein, zwei weitere passen in die seitlichen Unterteilungen und es gibt jede Menge kleine Fächer für Speicherkarten, Akku, Objektivdeckel...


Echt cool finde ich auch meine Eye-Fi Karte (Amazon, ca 25 Euro - bei mir hat sie nur 12 gekostet, deswegen hab ich mir gleich 2 angeschafft). Damit kann man per WLAN (Achtung, nicht bei allen Kameras verfügbar) die Jpgs direkt von der Kamera aufs Handy übertragen, falls die Kamera nicht sowieso schon direkte WLAN-Übertragung unterstützt. Einziger Nachteil: Funktioniert nicht bei allen WLANs (zum Beispiel bei öffentlichen oder halb-öffentlichen nicht) und sie ist leider seeeeehr langsam. Also wer schnell viele Fotos schießt, sollte besser zu einer anderen Karte greifen. Bei unserem Schneeshooting hab ich sehr darüber geflucht, weil wir so gefroren haben und ich einfach schnell fertig sein wollte, haha. Aber super um ein paar Schnappschüsse direkt von der Kamera auf Instagram oder so zu posten. 

Ja das ist meine Foto Ausrüstung. Die ist sicher noch ausbaufähig, aber ich bin sehr zufrieden damit, vor allem den Kauf meines Tamron Objektivs, das ich relativ günstig gebraucht auf Ebay gefunden habe, hab ich keine Sekunde bereut. Vielleicht konnte ich ja dem einen oder anderen mit meinen Hintergrundinfos weiter helfen, schreibt mir gerne in den Kommentaren was für Foto(ausrüstungs)tipps ihr habt, ich bin gespannt!

8 Ein Blick hinter die Kulissen {Über das Bloggen}

Immer häufiger bekomme ich E-Mails von euch, und ich freue mich über jede einzelne!  Und oft stellt ihr mir sogar sehr ähnliche Fragen. Deswegen hab ich mir überlegt euch einen kleinen Blick hinter die Kulissen von Vervliest und Zugenäht zu geben. Ich habe den Text in einige Teile aufgeteilt, damit ihr nicht von meinem Redeschwall erschlagen werdet. Heute geht es ein bisschen um die Hintergründe des Bloggens, beim nächsten Mal möchte ich euch ein bisschen genauer über mein Material und Equipment (Fotokamera/Nähmaschinen etc) erzählen.
Die häufigsten Fragen bzw. das größte Interesse gilt natürlich meinen Tutorials und den vorgestellten Projekten, aber oft höre ich auch raus, dass viele überlegen einen eigenen Blog zu gründen und gern ein paar Infos haben möchten. Natürlich gibt es, vor allem von großen Blogs, schon jede Menge Infos zu dem Thema, aber vielleicht bekomme ich, grade weil mein Blog kein großer und auch ohne finanziellen Hintergrund ist, häufiger diese Frage gestellt.
Zuerst einmal ein paar technische Infos: ich verwende Blogger.com (wie man ja an der URL schon sieht) und da das Simple Thema. Meinen Header habe ich mir mit Photoshop zusammen gebastelt, und einfach ein paar quadratische Bilder aus unterschiedlichen Blogposts verwendet, so sieht der Leser gleich was ihn auf meinem Blog erwartet. Tolle Schriftarten findet man zum Beispiel auf dafont.com, eine hübsche Farbpalette für das Blog Design finde ich immer auf Pinterest (gebt doch einfach mal Color Palette ein, ich könnte mich da Stunden lang durch klicken). Wer sich für ein paar Tricks und Kniffe zu Blogger und Layout interessiert, sollte unbedingt mal bei Jakaster vorbeischauen. Rebecca hat dort eine tolle HTML Reihe aufgebaut, auf Grund derer sich bei mir eine Menge Fragezeichen in Luft aufgelöst haben.
Die hübschen Datumsbubbles habe ich nach einem Tutorial von CopyPasteLove erstellt. Auf dem Blog ist leider nicht mehr so viel los, aber das Archiv hält einiges an Infos zu CSS und HTML bereit. Versteht mich nicht falsch, man kann einen Blog auch (fast) komplett ohne HTML betreiben, aber es hilft doch, ein paar Grundlagen zu beherrschen.