Von Anfang an war mir klar, dass wir uuuunbedingt eine Photobooth auf unserer Hochzeit haben müssen. (Spätestens nach der witzigen Photobooth bei den BerninaBloggerDays). Und klar, ganz klassisch gehören natürlich auch Schnurrbärte, Krönchen und Kussmünder dazu. Und zum Glück waren die total einfach zu basteln.
Wir haben ein paar Vorlagen aus dem Internet runtergeladen, ausgedruckt und ausgeschnitten. Tipp: Erstmal schauen, ob die Proportionen stimmen, bevor alle ausgeschnitten werden. So ein Schnurrbart oder Mund muss schon richtig passen, damit es lustig aussieht. Dann haben wir die Umrisse der ausgedruckten Schablonen auf Moosgummi abgepaust und mit dem Bastelcuttermesser ausgeschnitten.
21 T-shirt "Frau Josy"
Frau Josy ist der Name des T-shirt Schnittmusters das ich
euch heute zeige. Warum ich das so betone? Weil ich den Namen ziemlich doof finde. Nicht den Josy Teil, den find ich super. Und auch das
Schnittmuster von Fritzi und Schnittreif ist genial, versteht mich nicht falsch. Aber alle
Schnittmuster die mit "Frau" oder "Fräulein" anfangen, führen bei mir zu
einer ausgeprägten Abneigung. Selbst wenn das Schnittmuster eigentlich
echt schön ist. Geht es noch jemand so? Welche Namen lösen das bei euch
aus? Ich weiß nicht woher diese Abneigung kommt, aber ich finde das
"Frau" vornedran irgendwie affig. Das (fiktive) Schnittmuster Frau
Müller hingegen - warum nicht?! Es ist wohl nur die Kombi Frau -
Vorname. Daher kann man es als echte Leistung ansehen, dass sich Josy
(ich bleibe ab jetzt bei meiner favorisierten Abkürzung) trotz Namen
durchgesetzt hat. Und dann auch noch trotz Raglanärmel. Ich bin
eigentlich (und spätestens seit meiner Jacke Janice) kein Freund von
Raglanärmeln. Wobei das bei Janice wohl eher ein Größenproblem war.
Aber: ich finde die Ärmel hier klasse, vor allem wegen dem Umschlag.
Aber vor allem die Nähbeispiele, die mir in den letzten Wochen im Netz begegnet
sind sprechen für sich. Besonders das hier fand ich sehr hübsch und
halte seither Ausschau nach einem ähnlichen Stoff.
Mein Stoff ist übrigens ein Mysterium für sich. Ich weiß nicht was das ist, ich hab ihn vor Ewigkeiten aus der Restekiste von Karstadt gekramt und war froh, dass die 80 cm überbreit waren und genau gereicht haben. Und dass ich diesmal rechtzeitig (im Gegensatz zur Donna) gecheckt habe, dass der Fadenverlauf von den Ärmelumschlägen parallel zur langen Seite der Umschläge verläuft. War aber eine sehr knappe Erkenntnis. Zurück zum Stoff: ich will unbedingt wissen, was das sein könnte, denn er trägt sich genial und vernäht sich noch besser. Eine rechte oder linke Seite konnte ich nicht ausmachen, es ist auf jeden Fall Double Knit. Ich hab einfach auf den Teilen jeweils die gleiche Seite markiert, für den Fall, dass es später auffallen könnte. Er ist schwer, aber gleichzeitig weich und fällt total super. Weiß jemand was das sein könnte?
Das Schnittmuster lässt sich übrigens sehr einfach nähen, leider hab ich mich bei der Größenwahl verschätzt und deswegen hat es deutlich länger gedauert als es gemusst hätte.
Mein Stoff ist übrigens ein Mysterium für sich. Ich weiß nicht was das ist, ich hab ihn vor Ewigkeiten aus der Restekiste von Karstadt gekramt und war froh, dass die 80 cm überbreit waren und genau gereicht haben. Und dass ich diesmal rechtzeitig (im Gegensatz zur Donna) gecheckt habe, dass der Fadenverlauf von den Ärmelumschlägen parallel zur langen Seite der Umschläge verläuft. War aber eine sehr knappe Erkenntnis. Zurück zum Stoff: ich will unbedingt wissen, was das sein könnte, denn er trägt sich genial und vernäht sich noch besser. Eine rechte oder linke Seite konnte ich nicht ausmachen, es ist auf jeden Fall Double Knit. Ich hab einfach auf den Teilen jeweils die gleiche Seite markiert, für den Fall, dass es später auffallen könnte. Er ist schwer, aber gleichzeitig weich und fällt total super. Weiß jemand was das sein könnte?
Das Schnittmuster lässt sich übrigens sehr einfach nähen, leider hab ich mich bei der Größenwahl verschätzt und deswegen hat es deutlich länger gedauert als es gemusst hätte.
6 Hochzeitsschilder {Hochzeits-DIY}
Ein paar Sachen für die Hochzeit hab ich vor allem basteln wollen, weil ich es so gerne ausprobieren wollte und einfach hübsch fand. Aber eigentlich nicht sehr zweckmäßig. Die Schilder waren so eine Sache, zumindest die Wegweiser.

Eigentlich gab es nämlich nur eine Richtung in die man gehen konnte (außer bei den Zimmern, die gab es auf zwei Seiten). Aber ich wollte unbedingt solche Schilder haben, auch wenn es (im Nachhinein) ein Megaaufwand war, so wie wir das gemacht haben.
Aber das Dankeschild fand ich super und das war auch zweckmäßig und nicht nur hübsch: wir hatten so nämlich gleich ein schönes Foto für unsere Dankeskarte, die wir direkt bei unserem Fotograf Stephan Presser drucken lassen konnten. Von ihm sind übrigens auch die Fotos von diesem Beitrag.
Ja, warum war das jetzt so ein Aufwand? Zuerst haben wir die Schilder von meinem Papa zuschneiden lassen. Dann haben wir sie mit Beize aus dem Baumarkt bestrichen (das hat noch am meisten Spaß gemacht) und sie trocknen lassen. Deswegen sehen sie übrigens auch so unterschiedlich aus. Es war nicht alles das gleiche Holz und je nachdem wieviel Beize man verwendet, desto dunkler werden sie. Aber ich find das eigentlich ganz schön, dass nicht alle genau gleich sind.

Für die Beschriftung haben wir den Text ausgedruckt (Schriftart Bakery), auf Windradfolie abgepaust und dann mit dem Cuttermesser ausgeschnitten (aua, meine Finger!). Mit Schablonenkleber wird dann die Folie (die Umrandung des Wortes) auf das Holz geklebt, inklusive den kleinen Ovalen von Buchstaben wie "a" oder "e". Wenn es gut klebt, kann man dann mit weißer Farbe das Wort ausmalen. Da wir die Beize nicht fixiert haben verfärbt sich die weiße Farbe ein wenig, sodass es dann eher beige aussieht. Ein ungewollter Effekt, den ich dann aber doch ganz gut fand. Die Fotos sind übrigens Teil eines Tutorials, das ich für euch machen wollte. Es war dann aber so ein großer Aufwand, dass ich das niemand freiwillig empfehlen würde ;-) Es gibt schließlich auch angenehmere Wege, zu hübschen Schildern zu kommen (wie zum Beispiel hier beschrieben)...
Hier findet ihr übrigens die anderen Beiträge zum Thema Hochzeit :-).
Bis bald,
eure Nina
Verlinkt bei Creadienstag, Meertje, HandmadeOnTuesday, Engel und Banditen

Eigentlich gab es nämlich nur eine Richtung in die man gehen konnte (außer bei den Zimmern, die gab es auf zwei Seiten). Aber ich wollte unbedingt solche Schilder haben, auch wenn es (im Nachhinein) ein Megaaufwand war, so wie wir das gemacht haben.
Aber das Dankeschild fand ich super und das war auch zweckmäßig und nicht nur hübsch: wir hatten so nämlich gleich ein schönes Foto für unsere Dankeskarte, die wir direkt bei unserem Fotograf Stephan Presser drucken lassen konnten. Von ihm sind übrigens auch die Fotos von diesem Beitrag.
Ja, warum war das jetzt so ein Aufwand? Zuerst haben wir die Schilder von meinem Papa zuschneiden lassen. Dann haben wir sie mit Beize aus dem Baumarkt bestrichen (das hat noch am meisten Spaß gemacht) und sie trocknen lassen. Deswegen sehen sie übrigens auch so unterschiedlich aus. Es war nicht alles das gleiche Holz und je nachdem wieviel Beize man verwendet, desto dunkler werden sie. Aber ich find das eigentlich ganz schön, dass nicht alle genau gleich sind.

Für die Beschriftung haben wir den Text ausgedruckt (Schriftart Bakery), auf Windradfolie abgepaust und dann mit dem Cuttermesser ausgeschnitten (aua, meine Finger!). Mit Schablonenkleber wird dann die Folie (die Umrandung des Wortes) auf das Holz geklebt, inklusive den kleinen Ovalen von Buchstaben wie "a" oder "e". Wenn es gut klebt, kann man dann mit weißer Farbe das Wort ausmalen. Da wir die Beize nicht fixiert haben verfärbt sich die weiße Farbe ein wenig, sodass es dann eher beige aussieht. Ein ungewollter Effekt, den ich dann aber doch ganz gut fand. Die Fotos sind übrigens Teil eines Tutorials, das ich für euch machen wollte. Es war dann aber so ein großer Aufwand, dass ich das niemand freiwillig empfehlen würde ;-) Es gibt schließlich auch angenehmere Wege, zu hübschen Schildern zu kommen (wie zum Beispiel hier beschrieben)...
Hier findet ihr übrigens die anderen Beiträge zum Thema Hochzeit :-).
Bis bald,
eure Nina
Verlinkt bei Creadienstag, Meertje, HandmadeOnTuesday, Engel und Banditen
30 Kleid Lilou {Liebe auf den ersten Stich}
Diesen Sommer stehen mehrere Geburtstage und Hochzeiten an
und das war für mich Grund genug mich endlich mal an ein "richtiges"
Kleid zu wagen. Damit mein ich ein Kleid aus Webware mit Futter. Davor
hatte ich immer ziemlichen Respekt (und das hat sich auch nicht
geändert), allerdings nicht wegen der Nähschritte, sondern wegen der
Passform. Wie schwer muss es sein, ein Kleid an seinen Körper
anzupassen, hab ich mich gefragt, vor allem wenn ich hier beim Me Made
Mittwoch andere in ihren tollen Kleidern bewundert habe und gelesen habe
wieviel teilweise angepasst werden musste. Und dieses Schicksal hat
mich natürlich auch ereilt. Wäre ja ein Wunder gewesen, wenn der
Schnitt, übrigens Lilou in Größe 3 aus dem Buch "Liebe auf den ersten Stich" von Tilly and the Buttons, direkt gepasst hätte.
So, wer keine Lust auf Einzelheiten über die lange Reise zum Kleid hat, bei der ich so einiges gelernt habe (unter anderem wie man Abnäher in Prinzessnähte verwandelt und wie praktisch ein Rockabrunder ist) darf diesen Absatz gerne überspringen und sich einfach nur die Bilder angucken.
Für alle anderen, so war das: als erstes hab ich mir aus billigem Stoff ein Probeteil genäht und ein paar Dinge fest gestellt: die Träger am Rückenteil waren zu lang, und die Brustabnäher saßen zwar von der Position super waren aber tütig, ihr wisst, was ich meine? Ich hab es nicht geschafft, das weg zu bekommen... Was macht man dagegen? Das Rückenteil hat mir meine liebe Kollegin in der Mittagspause schnell zurecht gesteckt (danke!) und dann hab ich mutig zugeschnitten.
So, wer keine Lust auf Einzelheiten über die lange Reise zum Kleid hat, bei der ich so einiges gelernt habe (unter anderem wie man Abnäher in Prinzessnähte verwandelt und wie praktisch ein Rockabrunder ist) darf diesen Absatz gerne überspringen und sich einfach nur die Bilder angucken.
Für alle anderen, so war das: als erstes hab ich mir aus billigem Stoff ein Probeteil genäht und ein paar Dinge fest gestellt: die Träger am Rückenteil waren zu lang, und die Brustabnäher saßen zwar von der Position super waren aber tütig, ihr wisst, was ich meine? Ich hab es nicht geschafft, das weg zu bekommen... Was macht man dagegen? Das Rückenteil hat mir meine liebe Kollegin in der Mittagspause schnell zurecht gesteckt (danke!) und dann hab ich mutig zugeschnitten.
106 A4 Ebooks in A0 Plots umwandeln {Tutorial}
Hand hoch, wer findet Schnittmuster drucken und kleben
super? Ich schätze mal niemand schreit jetzt begeistert auf und
verteidigt die Wonnen des Schnittmusterzusammensetzens.
Ich find es auch sehr nervig, um nicht zu sagen gesundheitsschädlich (mein armer Rücken) und bin schon seit einer Weile immer häufiger auf Papierschmittmuster oder Zeitschriften ausgewichen. Aber manchmal gibt es ja doch ein Ebook, das man richtig toll findet und unbedingt haben will. Also hieß es bis jetzt wieder: drucken, schneiden, kleben!
Dann hab ich mich aber vor kurzem wieder an dieses tolle Tutorial erinnert, wie man ein Ebook von A4 auf A0 Format bekommt und plotten lassen kann und hab mich mal ein paar Stunden damit beschäftigt. Und siehe da, es ist gar nicht so schwer. Anfänglich hat es nicht wirklich geklappt, aber mit der Hilfe meiner Tante hab ich es dann doch schnell hinbekommen. Und ich bin so froh, daß ich mir die Mühe gemacht habe mich da reinzufuchsen!
Die Vorteile von geplotteten Schnittmustern sind natürlich
offensichtlich: klar, das Kleben fällt weg, die Schnittmuster sind
genauer (wer trifft schon immer genau die Markierungen beim kleben),
stabiler (wie oft sind mir schon die Seiten abgegangen, weil der Pritt
nicht mehr geklebt hat), sehen schöner aus und lassen sich besser
aufbewahren. Und man bekommt keine Kleberreste überallhin oder einen
krummen Rücken vom auf dem Boden knien. Ach ja und teuer ist das Ganze
auch nicht.

Ich find es auch sehr nervig, um nicht zu sagen gesundheitsschädlich (mein armer Rücken) und bin schon seit einer Weile immer häufiger auf Papierschmittmuster oder Zeitschriften ausgewichen. Aber manchmal gibt es ja doch ein Ebook, das man richtig toll findet und unbedingt haben will. Also hieß es bis jetzt wieder: drucken, schneiden, kleben!
Dann hab ich mich aber vor kurzem wieder an dieses tolle Tutorial erinnert, wie man ein Ebook von A4 auf A0 Format bekommt und plotten lassen kann und hab mich mal ein paar Stunden damit beschäftigt. Und siehe da, es ist gar nicht so schwer. Anfänglich hat es nicht wirklich geklappt, aber mit der Hilfe meiner Tante hab ich es dann doch schnell hinbekommen. Und ich bin so froh, daß ich mir die Mühe gemacht habe mich da reinzufuchsen!

5 Gastgeschenke und Hochzeitsdosen {DIY Hochzeit}
Ich bin ja ein bisschen Pinterestopfer - so viele schöne Hochzeitspins habe ich mir vor der Hochzeit reingezogen...Und so viele verworfen. Aber Hochzeitsdosen wollte ich unbedingt nachbasteln! Und süße kleine Gastgeschenke! Zu unserer Frühlingshochzeit fanden wir Blumensamen ganz passend.

Ich finde es ja immer super, wenn sich ein paar Wochen nach dem Aussäen das erste Grün zeigt, aber noch schöner war es ein paar Wochen nach der Hochzeit die vielen Bilder von den keimenden Blümchen geschickt zu bekommen.

Ich finde es ja immer super, wenn sich ein paar Wochen nach dem Aussäen das erste Grün zeigt, aber noch schöner war es ein paar Wochen nach der Hochzeit die vielen Bilder von den keimenden Blümchen geschickt zu bekommen.
Druckverschlussbeutel gibt es günstig bei vielen Anbietern, die
große Tortenspitze ist aus dem Bastelladen Kreativ Idee. Die Vorlage für
die Labels könnt ihr hier als Freebie runterladen.
7 Mini - Gästebücher aus Kraftpapier {Hochzeits-DIY} {Print Freebie}
(English version below) Wir waren ja fleißig was Kraftpapier, Tortenspitze und Co bei unserer Hochzeitspapeterie anging und haben aus den Resten von den Kirchenliedblättern noch ein paar süße Gästebücher gebastelt.
Ich fand die Idee super die Gäste ein
bisschen anzuregen, was anderes als das übliche "alles Gute für die
Zukunft" zu schreiben, weshalb das Gästebüchlein mit ein paar Inspirationen daher kommt: auf jeder der 8 Seiten gibt es eine kurze Frage a la "was ist eure lustigste Erinnerung an uns?" oder "wo seht ihr uns in 25 Jahren?".
Und ich glaube die Bücher sind gut angekommen - beim Durchlesen nach der Hochzeit haben wir nämlich Tränen gelacht und waren mega gerührt, dass die Leute am Abend Zeit gefunden haben uns so viele liebe Worte zu schreiben.
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| Bild: Stephan Presser (www.stephanpresser.de) |
Und ich glaube die Bücher sind gut angekommen - beim Durchlesen nach der Hochzeit haben wir nämlich Tränen gelacht und waren mega gerührt, dass die Leute am Abend Zeit gefunden haben uns so viele liebe Worte zu schreiben.
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