
Ich bin eine echte Frostbeule. Immer kalte Hände, kalte Füße und im Winter aus der warmen Dusche ins (zugegebenermaßen eigentlich normal geheizte) Bad zu steigen kostet mich echt Überwindung. Aber dafür gibt’s ja eine Lösung: kuscheliger Frottee! Ich war nie wirklich ein Bademanteltyp, aber jetzt weiß ich, was mir schon immer gefehlt hat! Direkt nach dem Abtrocknen in den vorgewärmten Bademantel (Danke, Heizung!) schlüpfen, Haare machen, schminken, anziehen. Da macht der kalte Wintermorgen deutlich mehr Spaß. So viel, dass ich an einem gemütlichen Winter-Wochenende den Bademantel auch schon kurzerhand als Morgenmantel umfunktioniert habe. Aber nur kurz, schließlich will man ja dann auch bald in den
Traumanzug umsteigen. Ein bisschen Stil muss ja sein, hab ich Recht 😉?
Der Schnitt des Bademantels ist
Lilja von Muckelie. Ich fand ihn auf Anhieb perfekt, weil er einen schönen großen gemütlichen Kragen hat und 2 große Taschen. Mehr braucht es ja nicht für einen Bademantel. Da ihre Schnitte für mich eher etwas groß ausfallen, hab ich direkt die kleinere Größe 36 gewählt, laut Tabelle wäre ich eher 38 gewesen, aber ich wollte nicht, dass die Schultern zu sehr überschnitten werden und wenn ich den Mantel eng binde, dass zu viel Stoff da ist. Wie man sieht hat das auch sehr gut funktioniert, die Größe ist genau richtig geworden. Ich hab ihn insgesamt auch um 7cm gekürzt.
Außerdem hab ich die Ärmel deutlich verschmälert, weil mir die bei den Designbeispielen zu weit waren. Dafür hab ich
die Drehmethode verwendet, aber einfach umgekehrt. Statt den Ärmel durch auseinanderschieben zu vergrößern, hab ich einfach alles zusammengeschoben und so verschmälert.