12 Kurzärmeliges Skaterdress

Kein Sommer ohne Skaterdress!

Erstmal vorab, bevor die ganzen langweiligen Details kommen, eine lustige Story: Als das Kleid fertig war, hab ich es meiner Mama gezeigt, und etwas (zu) selbstkritisch gefragt: "Was meinst du, macht das Kleid schwanger?" (Ich hab mich auf die Raffung direkt über dem Bauch bezogen, die mir im ersten Moment nicht so vorteilhaft vorkam). Meine Mama ganz trocken: "Ne, dafür muss man definitiv was anderes machen". Wir haben so gelacht! :D
Seit meinem Tutorial für das erste Skaterdress vor 2 Jahren hab ich nun schon insgesamt 3 Stück, die ich alle super gerne anziehe. Also keine Frage, dass es dieses Jahr ebenfalls ein neues gibt, diesmal als Blau Beitrag zu den #12coloursofhandmadefashion. Das letzte war aus Viskosejersey, das trägt sich super angenehm, aber der Stoff ist etwas schwer und hat nicht so viel Stand, deswegen ist das diesjährige wieder aus festerem Jersey.
Und jetzt haltet euch fest: der ist nicht vorgewaschen! Normalerweise kommt mir ja kein ungewaschener Stoff unter die Nähmaschine, aber dieses Mal gab es gleich 2 Gründe, die dagegen sprachen:



4 Ich packe meinen Koffer {MeMadeMittwoch Special}

Ich packe meinen Koffer nicht. Denn ich hab ihn schon gepackt - diesen Beitrag schreibe ich nämlich hier gemütlich im Liegestuhl am Campingplatz Pool! Aber für das Me Made Mittwoch Special "Ich packe meinen Koffer" pack ich ihn gerne für euch nochmal aus, bzw. heute abend wieder ein, denn heute ist der letzte Tag. Ein bisschen überraschend kam die Ankündigung der Sommerpause für mich, ich dachte ich hätte nach dem Urlaub noch ein bisschen Zeit. Aber das macht nix, zum Glück gibt es jetzt ja sowas Tolles wie EU Roaming - mit WLAN haben es die Franzosen nämlich noch nicht so, zumindest auf den Campingplätzen... Allerdings kommt die Bilder Ansicht aus diesem Grund ein bisschen anders daher: da ich diesen Beitrag ganz spontan vom Handy aus schreibe, hab ich einfach eine Galerie aus meinem Instagramfeed eingebettet. Ich hatte echt keinen Nerv mit dem Handy die Bilder schön anzuordnen. Also klickt euch einfach durch die Galerie (auf die kleinen Pfeile für das nächste Bild) um meine diesjährige Urlaubsgarderobe anzuschauen. Die einzelnen Posts zu den Bildern findet ihr hier, in meinen Kleiderschrank, da sind alle meine selbst genähten Outfits gesammelt.




8 Joy mit Palmenprint

Wenn ich mal einen Schnitt gefunden habe, der mir passt und gefällt, dann kriegt man mich davon so leicht nicht wieder los. Nach den letzten beiden Joys (Oberteil des Joy Jumpsuits von Pattydoo) von letztem Sommer gibt es nun ein neues Modell. Hier findet ihr Nummer 1 und  Nummer 2.
Ich werde euch gar nicht viel dazu erzählen, weil A) findet ihr alles in den beiden Posts von letztem Jahr und B) bin ich schon mega in Urlaubsstimmung, denn meine Sommerpause fängt ab morgen an! Das heißt, der Blog darf (mindestens) 3 Wochen ruhen und ich auch. Was definitiv nötig ist.
Denn ich merke auch an meiner Kreativitätsenergie einen ziemlichen Einbruch gerade (deswegen bin ich auch nicht mega motiviert neue Schnitte auszuprobieren, sondern bin die letzten Wochen eher auf altbekanntes zurückgefallen. Was seine Vorteile hat. Wie Gelinggarantie, vor allem wenn man so ein Schisser ist, wie ich, wenn man neue schöne Stoffe anschneiden muss. Eigentlich wollte ich hier die Grenzen meines neuen Bandeinfassers austesten, und ich muss sagen, hier hab ich sie gefunden.






7 Kofferanhänger {Tutorial + Freebie}

Wenn man eine Flugreise bucht, im Reisebüro zum Beispiel, oder online, dann bekommt man ja meistens so kleine Papieranhänger, auf die man seinen Namen und Adresse schreiben kann, für den Fall, dass der Koffer unterwegs verloren geht. Sehr praktisch (wie wir erst kürzlich leider feststellen mussten), aber auch sehr hässlich.
Deswegen hatte ich schon lange im Hinterkopf, dass ich eine hübschere Version davon basteln will, die so richtig Vorfreude auf den Urlaub macht.
Ich hab also im Internet ein bisschen rumgesucht, wie immer, wenn ich was neues machen will und geschaut, was es so für Anleitungen und Inspirationen gibt. Leider hat mir nichts so wirklich gut gefallen, oder es war mir einfach zu aufwändig. Besonders die Sache mit der Folie, in die das Adresskärtchen geschoben wird, hat mir oft nicht so gut gefallen und ich wollte unbedingt eine Variante, bei der man die Folie so gut wie nicht sieht.
Ich hab also einfach mal ein bisschen losprobiert, ausgestattet mit Plotter, Nähmaschine und Co.  Und wie Sie sehen, sehen Sie nichts (von der Folie). Das ist mir also auf jeden Fall gelungen, für die Fotos war es aber ein bisschen eine Herausforderung ;-).
Und weil die Labels mir so super gut gefallen und gleichzeitig auch noch so einfach zu basteln sind, wollte ich das natürlich sofort mit euch teilen. Die Anleitung für diese süßen Kofferanhänger findet ihr weiter unten.




10 Top Livia in weiß

Ein schlichtes weißes Tanktop wollte ich kaufen. Nähen wollte ich eigentlich nicht, denn da gibt's wirklich spannenderes. Und sowas gibt's ja echt an jeder Ecke zu kaufen. Denkt man.
Ich bin also los gezogen und wollte ein schlichtes, langweiliges, einfaches, weißes Top kaufen. So eins, was man unter spannende andere Oberteile anziehen kann oder zu bunten Hosen. ABER: es war einfach kein Top zu finden, bei dem sich nicht der (nude farbene) BH drunter abgezeichnet hätte, oder man ihn nicht gleich ganz gesehen hätte. Der Stoff war einfach immer zu dünn. Ziemlich frustriert bin ich nach einer Stunde shoppen (was ich inzwischen eh nicht mehr so gerne mache, denn die Zeit könnte man ja sinnvoller im Nähzimmer verbringen) in den nächsten Stoffladen und hab therapeutisch in der Restekiste gewühlt. Und siehe da, ein Stück rein weißer Jersey, nicht zu dick und nicht zu dünn ist mir in die Hände gefallen. Und dann ist mir auch noch eingefallen, dass das diesmonatige (gibts das Wort?) Motto bei den #12coloursofhandmadefashion ja weiß ist. Da war ich dann gar nicht mehr frustriert, sondern motiviert und hab mir mein Basic Top einfach selber genäht. Und damit es nicht ganz so langweilig wird, gab es noch Spitzen - Gummiband als Versäuberung am Ausschnitt dazu. Dafür hab ich einfach das Gummiband rechts auf rechts an den Ausschnitt mit leichter (!) Dehnung genäht, umgeklappt und fest gecovert.





5 Kissenhülle mit Paspel und Plot

Ihr kennt das sicher? Den Kopf voller Ideen, tausend (Näh-)Pläne und immer was zu tun? So geht's mir meistens. Viele meiner Freunde und  Familie schütteln nur noch den Kopf - die Tatsache, dass ich vor kurzem (fast) nichts Näh-relevantes zum Geburtstag bekommen habe, sondern nur entspannungsgeprägte Geschenke (nicht, dass ich mich beschwere, gar nicht!), sagt auch einiges. Relaxen fällt mir schwer, vor allem Zuhause. 
Im Urlaub oder bei meinen Eltern zu Besuch ist das deutlich einfacher, da lockt keine Nähmaschine, kein Plotter, und Hausarbeit muss man auch nicht machen. Geht es hier noch jemand so?
Als ich also für die neue Gästebett-/Couch-Ecke im Nähzimmer Kissen genäht habe, wusste ich, da muss noch ein cooler Spruch drauf. Ich hab wie immer wie wild los gepinterested und den netten Spruch "don't forget to be happy" gefunden. Naja, das vergesse ich definitiv nicht, ich bin ein wirklich gut gelaunter Mensch. Aber das relaxen... Daran könnte man mich definitiv öfter erinnern...

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass die Couchfunktionalität noch kein einziges mal fürs Lümmeln im Nähzimmer genutzt wurde. Es liegt aber genug Stoff und angefangene Projekte drauf, sodass man sich selten hinsetzen könnte. Die fühlen sich da aber auch zu wohl.




17 Maritime Shorts

Bei meiner ersten Jeans (einer Ginger Jeans, natürlich) hab ich ja den Fehler gemacht bei 35 Grad in der Wohnung eine Jeans zu nähen und mich bei der Hitze zur Anprobe 20 mal in eine Jeans zu quälen. Das gehörte nicht zu meinen besten Ideen. Um jetzt ins andere Extrem abzudriften hab ich über Ostern eine kurze Hose bei 2 Grad Außentemperatur genäht. Immerhin war es im Nähzimmer einigermaßen warm, also war diese Variante nicht ganz so schlimm. Schlimm war nur, dass ich noch sooo lange warten musste, bis es endlich warm genug war um die Hose zu fotografieren ohne Frostbeulen zu bekommen. Vielleicht sollte ich meinen "Ich näh schon voll früh für den Sommer" - Plan noch mal überdenken...

Zur Hose: bei den Black Friday Angeboten hab ich ordentlich bei Schnittmustern zugeschlagen und so haben die Maritime Shorts von Grainline Studio schon eine ganze Weile fertig geplottet auf mich gewartet. Aber im Dezember mit Hotpants anzufangen wäre dann doch etwas zu deprimierend gewesen, solange man keinen Urlaub auf der anderen Seite der Erdkugel plant.


Die Form der Maritime Shorts finde ich super: Für meine Figur ist das leicht ausgestellte der Hosenbeine perfekt, da es kleine Problemzönchen nett überspielt. Wie zum Beispiel auch meine letzte kurze Hose, die Flora. Also war ich im April nach der kurzen Warmwetterphase dann super motiviert anzufangen - vor allem war ich motiviert aus den letzten Resten meines Kelly Anorak Stretchtwills (von hier, aber in grau) die Hose raus zu quetschen. Und ich hab es geschafft!