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2 T-Shirt Valentina #2 {La Maison Victor}

Bei der letzten Valentina hab ich euch ja schon vorgeschwärmt, wie froh ich bin meinen perfekten lockeren T-Shirt Schnitt gefunden zu haben. Aber ob er wirklich was taugt, oder ob es doch nur ein Zufallstreffer war, weiß man ja erst, wenn mans nochmal versucht hat. Und jetzt kann ichs bestätigen, die Valentina ist mein Schnitt! Wenn ihr mehr Infos zum Schnittmuster, und meinen Änderungen (Ausschnitt!) haben möchtet, schaut doch einfach beim Blogpost von letztem Jahr vorbei.
Wirklich viel hab ich nämlich nicht zu erzählen, aber wegen der "Streifengang" und weil ich das Shirt so gerne mag, muss es natürlich hier verewigt werden.
Der Stoff ist vom Stoffmarkt, es gibt ihn noch in ganz vielen verschiedenen Farben und er ist eigentlich echt seltsam. Es ist ein Jersey, aber nicht suuuuper dehnbar sonder eher etwas fest, aber nicht sehr dick. Er hat einen leichten Flaum auf der rechten Seite und ist nicht komplett durchgefärbt. Aber super weich, fast schon samtig. Ich war auf jeden Fall erstmal begeistert, hab ihn mitgenommen und erst hinterher daran gedacht, was daraus werden soll. Da er nicht so dehnbar ist wollte ich auf Nummer sicher gehen und lieber etwas lockereres nähen, nicht dass am Schluss die Ärmel zu eng werden (...alles schonmal da gewesen...).
Bei Streifenstoffen ist es ja immer so eine Sache mit dem Ausschnittsbündchen: man muss gut gucken, dass nur eine Farbe auf dem Bündchen zu sehen ist (so wie ichs hier und hier gemacht habe). Oder man lässt es einfach von vorneherein und macht einen Ausschnitt "auf die feine Art", sodass man gar kein Bündchen sieht. So hab ichs hier gemacht und bin eigentlich ganz zufrieden. Es sind zwar leider ein paar senkrechte Zugfalten entstanden, aber ganz ehrlich, wer merkt das schon?
Trotzdem hab ich bei den Shirts da einfach den Ehrgeiz und hab schon so oft den Ausschnitt neu gemacht, wenns mir nicht gefallen hat.





2 Rock Sacré-Cœur

Wenn ein Schnittmuster angepriesen wird mit: „In nur einer Stunde fertig genäht“, dann lach ich nur innerlich und verdreifache die Zeit. Manchmal brauch ich alleine eine dreiviertel Stunde, bis ich einen Saum ordentlich genäht habe .
Aber, true story, für diesen Rock hab ich wirklich nur anderthalb Stunden gebraucht (und ja, die meiste Zeit ging fürs Säumen drauf, haha).
Es gibt ein kostenloses Tutorial für den Paperbag Waist Rock namens Sacré-Cœur auf der französischen Seite Les Coupons de Saint Pierre, aber keine Angst, Google Translator und die Bilder reichen aus um alles zu verstehen. Abgesehen davon, dass der Rock nicht nur super schnell fertig ist, ist er auch noch einfach zu nähen - absolut geeignet für komplette Anfänger. Die größte Herausforderung für mich war das Zuschneiden, da sich die Streifen beim Vorwaschen ziemlich verzogen haben. Wobei Zuschneiden da auch ordentlich übertrieben ist, man muss ja nur die Kanten oben und unten gerade abschneiden.

Zählt das jetzt eigentlich schon als Zero Waste Schnittmuster? Man hat ja schließlich so gut wie keinen Verschnitt, denn der Rock ist nur ein gerafftes Rechteck. Kann ich mir mal wieder selbst auf die Schulter klopfen: Stash abgebaut (die gewebte Viskose hab ich vor Jahren mal bei Stoff und Stil gekauft), kaum Müll produziert und ein hübsches Röckchen genäht. Nice!




11 Shirt Raphaela mit Curry Streifen

Habt ihr schonmal gelb hier auf dem Blog gesehen? Ähm, nein ich auch nicht. Und auch nicht in meinem Kleiderschrank. Ich war immer der Meinung, dass die Farben Gelb, Senf oder Curry da nicht hingehören, weil das "schwierig" mit meinem Hautton zu vereinbaren ist. Stellt sich raus, dass es in kleinen Dosen aber ganz ok ist. Was mich sehr freut, denn ich mag die Farbe an anderen total gerne und finde sie so schön herbstlich.
Den Stoff habe ich von Traumbeere aus Berlin, deren Stand ich schon vom Stoffmarkt kenne. Über den Laden bin ich ganz zufällig gestolpert, eigentlich wollte ich zu Stoff und Stil und wusste gar nicht, dass die direkt nebenan sind. Der Jersey ist eher etwas dicker, dafür aber sehr dehnbar, sodass ich mein Basic Schnitt Raphaela mit angepasstem Vorderteil wie immer in 36 nähen konnte.
Man könnte meinen, mir würde das irgendwann langweilig werden, aber nein, bisher sieht ja jede anders aus und die Herausforderungen bleiben auch nicht aus.
Denn das erste Mal, seit ich mit Streifenstoff arbeite, hat sich ein richtig doofer Fehler eingeschlichen. Beim Zuschnitt bin ich beim Bruch legen um einen Streifen verrutscht, sodass Vorder- und Rückenteil nicht mehr perfekt aufeinander gepasst haben und hinten die Streifen minimal schief laufen - seht ihrs auf dem rechten Foto? Mann, hab ich mich geärgert, als ich das festgestellt habe. Zum neu zuschneiden war nicht mehr genug Stoff vorhanden, ich kaufe immer nur 90cm, das reicht wunderbar für so ein Top.




4 T-Shirt Valentina {La Maison Victor}


Den "perfekten" T-shirt Schnitt zu finden ist nicht so einfach, vor allem, wenn man ein paar super gut sitzende, gekaufte Shirts zuhause hat. Ihr kennt diesen Stil vielleicht: locker sitzend, aber trotzdem tailliert, kurze Ärmel, die nicht eng anliegen, sondern ein klitzekleines bisschen abstehen und ein schöner (Rundhals-)Ausschnitt. Einen super tollen eng anliegenden Basic Shirt Schnitt hab ich ja mit der Raphaela, die ich schon unzählige Male genäht habe, gefunden und da hab ich auch gemerkt, dass es wirklich viel wert ist einen variierbaren "Grundschnitt" zu haben um darauf aufzubauen. Und so einen wollte ich jetzt auch für ein lässigeres Shirt haben. Ich hab wirklich lange gesucht, bis ich überhaupt einen Schnitt gefunden habe, der mir von Anfang an vielversprechend erschien. Ich hab mir das neu erschienene Katja Shirt von Muckelie angeguckt (sieht sehr gut aus, aber war mir zu oversized in den Nähbeispielen, da hatte ich Angst, dass es zu schwer wäre die passende Größe auszuwählen). Das kostenlose Deer and Doe Plantain Shirt, auf das viele schwören, gefiel mir auch gut, hatte aber nicht die passenden kurzen Ärmel und ist ausgestellt ab der Taille. Gut gefallen hat mir auch das Lark Tee von Grainline Studios, aber huch, 16$ für einen T-shirt Schnitt? (Wahrscheinlich ist ers wert, aber manchmal bin ich doch ein bisschen Sparfuchs.) Das T-shirt #swag von FashionTamtam fällt auch in die Kategorie, war mir auf den ersten Blick aber einen Ticken zu weit für meine Anforderungen. So ging das noch eine ganze Weile weiter, alles wurde verworfen und im Endeffekt bin ich mal wieder auf der La Maison Victor Sammelseite LMVcollection.ovh gelandet.






13 Rollkragenpullover Steph #2 {La Maison Victor}

Ein einfaches Shirt hab ich mir gedacht, ist genau das Richtige, nachdem ich erfolgreich das Riesenprojekt namens Ginger Jeans gemeistert habe. Was Leichtes, nachdem ich wie verkatert nach dem hochkonzentrierten Nähen in mich zusammengesackt bin. Kennt ihr das? Wenn man ein richtig aufwändiges Projekt beendet, braucht man erstmal ein simples Teil. Wie die einfachen Nudeln mit Tomatensoße, nachdem man im Urlaub ein paar Tage lang im fancy Restaurant gegessen hat. Am besten wohlbekannt und foolproof. In meinem Fall war das der Rolli Steph aus der La Maison Victor, den ich hier schon mal genäht hab. Dort findet ihr auch alle Infos dazu.

Keinerlei Schwierigkeiten waren in Aussicht, nicht mal einen Ausschnitt, den man verhunzen könnte, gabs. Worauf ich hinauswill? Ich habs trotzdem verhunzt. Ihr werdet das nicht sehen, denn es sind nicht die Streifen, die vielleicht nicht 100 Prozent aufeinander treffen, das stört mich nicht. Und unvorteilhaft sieht es auch nicht aus. Nein, es ist der Tragekomfort. Einen miniiiii Ticken zu eng ist es an den Armen. So, dass man nicht ganz ohne Probleme reinkommt, weil die Arme beim ersten Anziehen verdreht sind und man sie nur mit Mühe wieder richtig hingedreht bekommt. Und so, dass man maximal 2 Minuten telefonieren kann, weil man sich das gesamte Blut in der Armbeuge abdrückt, wenn man den Arm zu lange anwinkelt (blöd, wenn man das aber ständig machen muss, weil die Haare ins Gesicht fliegen, wie beim Fotos machen...).




10 Kleid Solange {La Maison Victor}

Ja, das ist wirklich das Kleid Solange aus der La Maison Victor 4/2017. Von dem ursprünglichen Schnittmuster ist zwar nicht mehr viel übrig geblieben und alle, die denken, dass ihr Kleid so aussieht wie meins, wenn sie Solange nähen, werden wahrscheinlich überrascht sein - aber die Basis ist immerhin noch da. Eigentlich wollte ich gar nichts an dem Schnitt ändern, außer ihn vielleicht ein bisschen taillieren. Im Endeffekt ist nun aber der Ausschnitt und die Methode den Reissverschluss einzunähen anders, die Ärmel sind verschwunden, die Länge ist gekürzt und im Taillenbereich wurde relativ viel Stoff weg genommen. Tja, Solange es am Schluss passt, ne ;-)?
Aber zurück auf Anfang: ich hatte im Frühjahr einen Streifensweat (online nicht mehr auffindbar) bei Stoff und Stil bestellt und bin mal wieder auf Isoli reingefallen. Das ist kein richtiger Sweat, sondern eher festerer, nur leicht dehnbarer Strickstoff. Ich hab ehrlich keine Ahnung, wie mir das zweimal passieren konnte, denn das war schon bei diesem grünen Stoff von vor ein paar Jahren der Fall. Nun ja, der ursprüngliche Plan wurde verworfen und der Stoff zu einem Dasein mit unbestimmten Verwendungszweck und unbestimmter Verweildauer in meinem Stoffschrank verurteilt.





1 Livia mit Streifen

Diesen Sommer war ich echt fleißig und hab ordentlich meine Tops aussortiert und erneuert. Und wie das so ist, man greift ja doch auf die Basicschnitte zurück, die in der Vergangenheit gut funktioniert haben. Bei mir ist das definitiv die Livia von Pattydoo. Ich hab sie schon aus leicht dehnbarer Webware genäht (zu klein geworden, ups), mit Spitzenborte verziert und zum Skaterdress verlängert (inkl Tutorial). Der Schnitt ist also sehr vielfältig verwendbar, deswegen greife ich wohl auch so oft darauf zurück. Und eigentlich braucht man ja vor allem Basictops. Also ich zumindest stehe morgens nicht lange vor dem Kleiderschrank, sondern greife meistens auf ein bewährtes Trägertop zurück. Tja, deswegen gibt es zur Livia auch nicht viel Neues zu erzählen...ich habe wie immer Größe 38 genäht und die Träger ein bisschen gekürzt und den Ausschnitt mit meiner Lieblingsmethode eingefasst (hier gibt's ein Tutorial dazu).




16 Skater Dress Nummer 2

Ich weiß, das Kleid kommt euch wahrscheinlich schon bekannt vor (zumindest denen, die mein Skater Dress Tutorial gesehen haben). Aber ich hatte versprochen, dass es auch noch Bilder vom fertigen Kleid gibt (und grade ist auch bei mir ein bisschen Sommerloch - es war einfach zu heiß zum Nähen, deswegen hau ich raus, was ich habe, auch wenn es nichts ganz Neues ist ;-) ). Es ist sehr ähnlich zum ersten geworden, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich Streifen liebe, und das beim Skater Dress einfach super passt. Ein paar Unterschiede gibt's natürlich trotzdem zum Original: Da ich vom ersten Versuch gelernt habe, ist der Sitz vom Rock nochmal ein kleines Stückchen besser, Dieses Mal musste ich auch kein Dreieck einsetzen, damit der Rock schön hängt, und auch Oberteil und Rockteil sind (in meinen Augen) deutlich sauberer aneinander genäht als beim ersten Kleid. Aber das ist ja das Schöne an Version 2.0, es wird immer nur besser. Auch ein Grund warum ich gerne das gleiche Schnittmuster öfter vernähe, man kann so schön aus seinen Fehlern lernen. Arm-, Rücken- und Vorderausschnitt hab ich dieses Mal nicht mit Bündchen, sondern mit Streifen versäubert, das gibt dem ganzen einen noch professionelleren Look. Der Streifenstoff ist übrigens von Bonny Bee, er ist ein bisschen dicker als der vom ersten Kleid, das macht aber nichts, durch die Raffung fällt der Rock immer sehr schön, egal wie schwer der Jersey ist.
Hier hab ich den Stoff schonmal vernäht, kombiniert mit Uni gefällt mir das auch sehr gut! Ja, sehr viel mehr gibt's gar nicht mehr zum Kleid zu sagen, außer: wer noch keins hat, schaut schnell im Tutorial vorbei, es ist wirklich soooo einfach und bequem :-)


22 Skater Dress {Tutorial}


Ich wollte so gerne ein Jersey Sommerkleidchen nähen. Also erstmal den Kleiderschrank durchforstet, was hab ich denn, was kaufe ich denn normalerweise, was steht mir? Bis ich dann rausgefunden habe, dass der Stil, den ich gerne haben will, Skater Dress heißt, hat es auch etwas gedauert. (Skater Dress, weil der Schnitt auf der Taille sitzt und an Eiskunstläuferkleidchen erinnert.) Es ist einfach sehr vorteilhaft, wenn die Taille betont wird, und der Rock schön schwingt, finde ich. Also war dann klar, sowas will ich haben. Und wie es aussehen soll wusste ich auch schon: Oben die Livia von Pattydoo, die sitzt einfach klasse und unten rum ein schön geraffter Rock. Aber ein richtiges Schnittmuster für den Rock? Hab ich irgendwie keins gefunden, was mir so richtig gefällt. Hab auf mehreren Blogs rumgesucht, und als einzige Anleitung gefunden: Irgendwie ein Rechteck aus Jersey raffen und an den kurzen Seiten zusammen nähen. Aha. Hört sich irgendwie einfach an, aber zu viele Variablen waren noch unklar. Was für Maße soll das Rechteck haben? Leg ich die vorher fest, oder erst wenn es gerafft wurde? Wie will ich raffen? Wie und in welchem Schritt befestige ich das Oberteil am besten? Fragen über Fragen also. Und wie bei den meisten Projekten, die ich ohne richtige Anleitung angehe, hab ich mir stundenlang überlegt, wie ich am besten vorgehen könnte. Den Elastikkräuselfuß meiner Cover wollte ich unbedingt mal an einem tatsächlichen Nähprojekt ausprobieren (und nicht nur einfach um zu sehen, ob er funktioniert). Das war damit entschieden: Ich kräusel einfach mal drauf los und schau später ob's was wird.
Den schwarz weiß gestreiftem Jersey, hatte ich übrig, er durfte als Probemodell dienen, da ich eigentlich gar nicht gedacht hätte, dass es überhaupt klappt...Was dabei rausgekommen ist, könnt ihr hier auf den Fotos sehen. (Die ich übrigens IM See schießen (lassen) musste, es war einfach zu heiß. Trotz kurzem Kleid. Der Fotograf aka Schatz war nur mittelmäßig erfreut). Und ich bin so begeistert von meinem Skater Dress, dass ich euch so ein cooles, einfaches Nähprojekt natürlich nicht vorenthalten will. Für Ungeduldige: zum Tutorial etwas weiter runterscrollen.


17 Color blocking Kimono Tee


 Ganz schnell zeig ich euch noch mein neuestes Kimono Tee - die Shirts gibt's ja inzwischen zuhauf im Netz zu bewundern, was aber einfach daran liegt, wie super schön und vor allem gelingsicher der Schnitt ist! Und kostenlos noch dazu. Dieses Mal sollte es aber etwas spannender werden als bei den ersten beiden (siehe hier).Von dem tollen mintfarbenen Jersey von Bonnybee hatte ich noch ein klitzekleines Reststückchen von einem anderen Projekt übrig, das ich euch natürlich auch ganz bald zeigen werde. Lustigerweise wollte ich den dunkelblau weiß gestreiften Jersey gar nicht kombinieren, aber als die zwei so nebeneinander auf der Leine hingen, hatte ich das Bild vor Augen! Color blocking Kimono Tee - perfekt!