So, ihr Lieben, ich hab beschlossen meine selbst auferlegte Winterpause ist jetzt rum und was wäre passender als mit dem gleichen Thema zu starten, mit dem ich aufgehört hab: Ein Hundemantel! Ihr müsst euch nochmal einen anschauen, aber dafür ist der jetzt wirklich verfeinert, der Hund ist ausgewachsen, ich habs geschafft! Beim letzten (der rosa Kirschblütenmantel) war ich nicht ganz zufrieden mit der Länge, da hat mir noch zu viel Popo rausgeschaut, und der Kragen ist mir auch etwas weit geraten. Im Schnee mussten wir deswegen immernoch einen Loopschal mit dazu anziehen, damit der kleine Pistenbully nicht eine Ladung Schnee im Mantel mit sich umträgt.
Also hab ich den Kragen etwas steiler laufen lassen und im gleichen Zug auch die Armlöcher etwas vergrößert, damit auf jeden Fall nichts einschneiden kann. Das war zwar beim rosa Mäntelchen kein Problem, aber sicher ist sicher. Ich checke das sowieso immer nochmal mit einer kurzen Anprobe bevor ich das Bündchenschrägband annähe, dann kann nichts schief gehen.
Statt des 35 cm Reissverschlusses, den ich sonst immer verwendet habe, hab ich dieses Mal einen 40 cm Reissverschluss genommen und den Mantel unten um 3 cm verlängert und nach oben am Kragen um 2 cm.
Bei dem Stoff hab ich ich mal wieder so richtig aus dem Fenster gelehnt, aber irgendwie hab ich bei den Hundemänteln auch einfach Bock so richtig bunten Stoff zu nehmen, der gute Laune macht, wenn das Wetter doof ist. Ich hab ihn bei Decoline in Kollnau gefunden, es gibt ihn aktuell auch noch online.
3 Hundemantel Yvie mit Flamingos
4 Hundemantel Yvie in Pink
Ich hab dieses Mal übrigens eine Zwischengröße zwischen M und L genäht, denn L war unserer zierlichen Kleinen doch ein bisschen zu groß. Im Endeffekt ist es M geworden, aber mit sehr viel Nahtzugabe an den Seiten, und mehr Platz am Bruch im Vorderteil und größeren Armausschnitten. Den Rücken hab ich so verlängert, dass ein 35 cm Reissverschluss reingepasst hat. Ihre Maße sind inzwischen übrigens ...
Da es nur 2 Schnittteile sind ist das Anpassen echt super einfach, es ist nur wichtig, dass man einen ähnlich dehnbaren Stoff für den Innenstoff verwendet, wie für Außen und den Reissverschluss einmal kurz einheftet vor der Anprobe. Zum Nähen selber brauche ich inzwischen wirklich nicht mehr viel erzählen, in den letzten 4 Beiträgen (Mantel XS, Mantel S, Mantel M und Bademantel) inklusive natürlich dem super ausführlichen Tutorial hab ich euch alles mitgeteilt, was es zu diesem Schnittmuster wohl zu sagen gibt. Ich hab aber noch ein paar Fragen dazu bekommen, deswegen schreib ich dazu ein bisschen was:
Eine häufige Frage, die ich bekomme: Kann ich für das Schnittmuster eine Lizenz zum gewerblichen Nähen kaufen?
3 Hunde-Bademantel
Diese Erfahrungen und die Tatsache, dass ich noch ein bisschen Frottee von meinem Bademantel übrig hatte (zu wenig für was Neues, aber zu viel um es wegzuwerfen) haben nun zu diesem Wunderwerk der Schneiderskunst geführt: tadaaa, der Hundebademantel.
Die Basis ist natürlich mein kostenloses Schnittmuster Hundemantel Yvie, das ich aber ein bisschen angepasst habe. Ich hab Größe M genäht, aber sehr großzügig am Saum und an den Kanten ein paar Zentimeter dazugegeben. Bei der ersten Anprobe hab ich dann aber festgestellt, dass es doch etwas wenig war (das kleine Viech wächst einfach hartnäckig weiter...).
1 Regen-Hundemantel Yvie
So, bevor der Frühling vollends Einzug hält, zeige ich euch noch schnell meinen dritten Hundemantel Yvie (nach meinem kostenlosen Schnittmuster). Er ist in Größe M genäht und auch wieder (bis auf das Geschirr) komplett aus Resten. Meine liebe Freundin Bibi hat mir Softshellreste geschickt und dieser blaue Regensoftshell hat witzigerweise auch noch perfekt zu einem Reissverschluss gepasst, den ich mal fälschlicherweise bestellt habe. Nur zu lang war er natürlich wieder, weswegen ich ihn einfach schnell gekürzt habe.
Der Mantel in Größe M fällt auf den Fotos (die auch schon wieder über einen Monat alt sind, upsi...) etwas weit aus, denn ich hab ihn extra größer genäht, damit er noch eine Weile passt. Dabei hab ich auch gemerkt, dass die kleine Yvie deutlich mehr in die Länge wächst, als in die Breite, daher muss ich mal schauen, wie die nächste Größe so an ihr ausfällt, oder ob ich sie direkt schmäler nähe. Die Anpassungen sind ja zum Glück super einfach.
Übrigens, das Schnittmuster wurde inzwischen von einigen nachgenäht, was mich sehr freut. Karin hat sogar einen Blogpost dazu geschrieben, sie hat ebenfalls Größe M für
ihre schon ausgewachsene Bullylady genäht und es hat echt gut gepasst.
Hier findet ihr ihren Blogpost und Fotos davon, alle anderen Versionen werde ich euch fortlaufend im Tutorial-Blogpost verlinken. Schickt mir also gerne Fotos und Infos zu euren Werken.
Das Geschirr hab ich versucht farblich etwas anzupassen und hab blaues Reflektorband und eine knallblaue Schnalle bestellt. Ich hab das Geschirr dieses Mal nicht verstellbar gemacht, denn das war bisher irgendwie nicht nötig gewesen. Bevor ich das Geschirr hätte verstellen müssen, war Yvie schon wieder rausgewachsen. Allerdings hab ich es so festgenäht, dass ich die Naht jederzeit auftrennen kann, und das Geschirr etwas größer machen kann.
